Dakhla


Kiteurlaub Dakhla/Marokko im „Dakhla Club“ 06.03.2020 – 15.03.2020

Unser heuriger Kitetrip – zur „Winterunterbrechung“ hat uns nach Dakhla/Marokko geführt.

Die Truppe: Markus Kehrer, Martin Samhaber, Christian Kaswurm und ich (Gerhard Aigner) haben die Reise ausgehend von München – über Casablanca – nach Dakhla – danach noch eine halbe Stunde in den Club mit einem Sammeltaxi gestartet.

„Dakhla Club“: Die Anlage besteht aus Bungalows die spitzenmäßig ausgestattet sind. Absolut perfektes Essen von marokkanisch bis Pizza, alles da was das Herz – und der Bauch – begehrt, und das Personal TOP!!

Am 1. Tag war gleich mal knackig viel Wind(Nord) und wir hatten mit 8er und 9er Kites bei 30 Knoten Grundwind so richtig was los!! Vom Sand aufs Wasser ohne ein Steinchen zwischen den Zehen . Die Jungs von der Kitestation helfen beim Starten und Landen und an der Beachbar gibt’s jederzeit kühle Getränke – falls die „Unterhopfung“ zuschlägt !!!

Der Betrieb ist überschaubar – selbst an starken Tagen hat man kein Problem mit ‚Gegenverkehr‘, da die Bucht riesig ist und man alles abkiten kann.

Es gibt umliegend mehrere Kitestationen und –Save- ist auch alles, da die Rescue Jungs mit dem Boot sofort zur Stelle sind und helfen, bzw. einem sogar das Board bringen, ……

-kleine Bemerkung hierzu: die Rescue hat in unserem Falle lediglich das Bundesland Salzburg benötigt, aber dafür gleich 4x -

Der Wind hat sich in unserer Woche jedenfalls sehr gut eingependelt. Wir sind meistens mit den 8er und 9er, manchmal auch 12er unterwegs gewesen. Eine geile lowwind-session hatten wir mit der großen Wäsche(17er).

Von unserem ‚Hausstrand‘ aus gesehen in Richtung Süden gab es noch zwei weitere Wahnsinns Spots, die wir uns natürlich auch einverleibt haben.

Zum einen den „Speed-Spot“: Mittels Downwinder sind wir bei lowtide in Richtung Süden gebrettert. Der Spot ist nur befahrbar bei Tiden Tiefstand und bei Westwind – der Wind kommt vom Land und drückt das Wasser direkt an der Wasserkante Spiegelglatt!!! Was dann das Kiten so richtig schnell macht 

Savety und Rescue mittels Boot war natürlich mit dabei, da das Ganze ja ausschließlich mit ablandigem Wind fahrbar ist!! Für den Heimweg sind wir dann die Strecke retour gegen Wind und Strömung aufgekreuzt.

Zum anderen den „Lagunen-Spot“: Dorthin sind wir marschiert, mit dem ganzen Pack am Rücken! Was sich aber auch jedenfalls ausgezahlt hat. Es waren dort absolut keine Leute. In der Lagune mit dem 9er bei perfekt konstantem Wind sind wir an einer Herde Kamele die dort Rast machten vorbeigekitet – hat man nicht oft im ‚Kiter-Leben‘ 

Retour zu unserem Club gings dann wieder per Fußweg, vorbei an den notwendigen „Bier-Labstellen“ !!!

Somit schon wieder das eher „beschwerliche Ende“ unserer Reise. Aufgrund der Corona Situation waren wir gezwungen unseren Heimflug selbst zu organisieren was bedeutet hat, wir sind von

- Dakhla Airport – Casablanca Airport – Tunis Airport – Istanbul Airport – nach Munich Airport getingelt!!!!!! und von München mit dem Auto nach Hause!! ….zarte 40 Stunden….

Resümee: Coole Reise mit coolen Jungs!!! Stay save and healthy !!!



Textend Fotos von Gerhard Aigner

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